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"nebenan ist überall" - Spenden-Laufprojekt

Tag 4 oder: "Ein Weg findet sich immer"

Gestern hieß es: Hitzewarnung, möglichst draußen nicht unnötig bewegen. Nööö UNNÖTIG hab ich mich auch nicht bewegt… 

Aber davon ab – ehrlich, heute war nicht mein Tag. Und: ICH HAB DIE NASE VOLL VON HÖHENMETERN!!! ICH WILL MEIN FLACHLAND ZURÜCK!!! 

Es ging los damit, dass mein Magen mopperte – mein Bäuchi scheint zu finden, dass man die Kohlehydratzufuhr doch besser etwas reduzieren sollte.


Und irgendwie ging es insgesamt etwas „angedetscht“ weiter. Meine Uhr hatte durch die Wetterlage (der schlaue Günter könnte jetzt erklären, warum…) GPS-Probleme, und es war schwierig, den Track zu finden. Dazu gings halt einmal quer durch den Westerwald – und ziemlich hügelrauf hügelrunter. Am Ende waren es wieder 850 Höhenmeter auf 38km *grumpf*. Und das auf wunderschönen und sehr *hüstel* sehr „trailigen“ Trampelpfaden.

Diese Etappe und noch 2 zukünftige sind die Wackelkandidaten für Günter. Er hat sogar mit Luftbildern die Wegführung kontrolliert, aber da kann man eben nicht erkennen, ob ein Weg zugewuchert ist oder nicht. Die meisten Zeit fand ich die ganze Strecke einfach nur total cool – anteilig kann ich manchmal recht abenteuerlustig sein und liebe es, Ausweichrouten zu suchen und querbeet die Hänge hochzukraxeln. Nur als ich mich gegen Ende dann noch mal verlaufen hatte – sehr fiese Abzweigungen, alle 3 Wege in dieselbe Richtung – da hats mir dann gereicht. Pöööööh dann eben auf Wildwechseln irgendwie zurück zum Track… 

Grusel hatte ich heut auch das erste Mal zwischendrin – und Handyloch, konnte also Günter nicht anrufen, kein Hundi dabei. Doof…

Die Hitze schafft mich etwas, der Körper funktioniert einfach anders, und Körperstellen drohen mit Wundheit, die sonst NIE Probleme machen. Aber jut, das kriegen wir hin… 

Günter hatte heute Spaß – er hatte viiiiel Zeit an den Anlaufstellen zum Funken. Samt Hundis, denn die waren nach 10km (morgens!!!) feddisch und haben sich an Feld, Wald und Wiesen erfreut. 

Ich bin heut platt, aber das hat auch seinen Vorteil. Seit Montag habe ich jede Nacht erst ab 2 Uhr geschlafen – es ratterte zu viel Das wird heute anders sein ;-) – hoffentlich, die Nächte sind so wichtig für die Regeneration.

See you in Troisdorf!