lauf-stark fürs leben 

"nebenan ist überall" - Spenden-Laufprojekt

Was das Laufen mir bis heute bedeutet...

Das Laufen war schon früh eine wichtige Ressource und ist es heute immer noch. Anders als früher achte ich heute darauf, auf meinen Körper zu hören und ihn "gut" zu behandeln. Ich bin sehr dankbar für die Kraft und Leistung, die er bringt.

1) "Lebens-Lauf" - Beispiel fürs Leben                                                            Manches ist beim Laufen wie im Leben: Es gibt leichtläufige, schöne Strecken, die sich mit Durststrecken und dem Kampf um Überwindung eigener Grenzen oder äußerer Anforderungen abwechseln. Beides gibt es nicht ohne das jeweils andere. Laufen wie Leben ist ein Spiel darum, beides im Gleichgewicht zu halten. Und gleichzeitig: Das befriedigende Gefühl, müde und erschöpft am Ziel anzukommen, das nährt sich genauso aus beidem - wie im Leben...

2) Angst-Abbau                                                                                                Es erstaunt mich selbst immer wieder: Wenn ich es schaffe, in einer Panik-Attacke trotzdem laufen zu gehen (ich fühle mich i.d.R. draußen sicherer als drinnen), dann laufe ich der Angst davon. Ich vermute, dass tatsächlich mit dem Laufen der Flucht-Impuls des Gehirns umgesetzt und die Angst dadurch reduziert wird.

3) Verhinderung von SVV                                    Wenn der Druck sehr stark geworden ist, kann ich durch körperliches Auspowern vermeiden, dass wir tatsächlich zu selbstverletzendem Verhalten als „Lösung“ greifen. Das funktioniert auch sehr gut mit Krafttraining.

4) Sicherheitsgefühl                                         Es gibt ein Gefühl der Sicherheit, zu wissen, dass der Körper „schnell“ laufen kann und fit ist und nötigenfalls eben auch sprinten kann.

5) Körpergefühl                                             Beim Laufen oder Kraftsport spüre ich – endlich – den Körper auf eine gute Art. Dabei – und nur dabei – kann ich sogar „hinfühlen“.

6) Den-Körper-schätzen                                Beim und nach dem Training bin ich sogar dankbar für meinen Körper, was ja oft eine der schwersten Aufgaben für Betroffene ist.